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KOMPLEXE ZEITERFASSUNG

Aus dem Schwarzwald kommen nicht nur weltweit berühmte Kuckucksuhren, sondern auch etablierte Zeiterfassungssysteme aus dem Hause Reiner SCT. Mit einem Voucher- und Mento­ren-Modell will das Unternehmen nun ein Grundproblem bei Zeiterfassungsprojekten lösen.

Im Projektgeschäft wird das Thema Zeit­erfassung häufig unterschätzt, denn es geht dabei in der Regel um weit mehr, als das Kommen und das Gehen von Mitarbeitern zu erfassen. ,Kein Projekt gleicht dem an­deren“, sagt Reiner Stumpf. Und er muss es wissen, denn er steckt als Projektmanager beim Systemhaus Thefi.com tief in der Materie. ,Beispielsweise geht es bei Arzt­praxen, in der Gastronomie und auch bei uns als IT-Systemhaus auch um eine Inte­gration in die Schichtplanung. Bei der ERP­Integration muss oft auf zwei Zeitebenen gearbeitet werden – Arbeitszeit einerseits und zugewiesene Projektzeit andererseits.“ Projektzeiten werden dabei mitunter nicht nur für Mitarbeiter, sondern auch im Sin­ne von Maschinenzeiten erfasst, beispiels­weise wenn Laufzeiten teurer Computertomografen zeitlich zugeordnet werden müssen. Urlaub und Fortbildungszeiten spielen in der Planung und damit auch in der Zeiterfassung eine Rolle, so Stumpf. „Und bedenken Sie: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit: Für einen Fuhrpark oder eine Spedition macht es einen Unterschied, ob Mitarbeiter A zum Zeitpunkt X Fahrer oder Beifahrer ist, ob es sich um Ladezei­ten, Fahrzeiten oder Rüstzeiten handelt, ob es Tag oder Nacht ist et cetera.“ Kurz gesagt: Zeiterfassung wird häufig unterschätzt.

Thomas Peter, Vertriebsleiter IT-Channel beim IT-Hersteller Reiner SCT, weiß von den indirekten Folgen zu berichten: ,,Um ein ERP-Projekt mit Zeiterfassungs-Aspek­ten stemmen zu können, wurden System­häuser extra dafür Vertriebspartner von Reiner SCT, zertifizierten sich per Schulung bei uns im Schwarzwald, nahmen für die­ses eine Projekt den Partner-Rabatt mit, waren dann aber nicht mehr wirklich en­gagiert. Zeiterfassungsprojekte sind zwar keine Hexerei, aber keineswegs trivial. Da muss man schon dahinter bleiben. Wenn Systemhäuser’lediglich für einzelne Projek­te Reiner-SCT-Partner werden, haben sie – wie auch wir als Hersteller – zu viel Zeit und Geld investiert.“ Vor diesem Hintergrund haben sich die Zeiterfassungs-Profis eine Herangehensweise überlegt, bei dem Men­toren eine zentrale Rolle spielen. Robert Eichhorn, Leiter Marketing bei Reiner SCT fasst zusammen: ,,Zusammen mit unseren Distributoren und jenen Systemhaus-Part­nern, die Teil unseres Mentorenprogramms sind, haben wir eine sehr gute Lösung gefunden, die, so viel ich weiß, in der Bran­che einzigartig ist.“ Vertriebsleiter Peter ergänzt: ,,Unser neues Partnerprogramm soll hier den gordischen Knoten zerschla­gen und dafür sorgen, dass Projekte auch von Partnern abgewickelt werden können, die sich nicht so tief in das Zeiterfassungs­thema eingraben. Außerdem sollen ten­denziell nur die Systemhäuser Partnerwer­den, für die das Thema Zeiterfassung ein dauerhaftes Thema ist.“

Martin Hümmecke, Director Specialty So­lutions bei lngram Micro, skizziert die Funktion der Distribution: ,,Wir als Distributor organisieren hier den Startschuss für eine weitere Zusammenarbeit und sind das Bindeglied zwischen Reiner SCT und dem Systemhauspartner. Unsere spezialisierte Abteilung übernimmt die erste Beratung. Wenn der Interessent im Rahmen des Pro­jektes Lust auf mehr bekon:imt, steht ihm das Partnerprogramm offen.“ Das Modell, in dem über ein Voucher-System Mentoren wie Thefi.com und Interessierte zusam­mengebracht werden, wird im Kasten ,,Vou­cher und Mentoren“ im Deail erläutert. Ein wichtiger Punkt in dem System sei auch, dass ein so über die sogenannte Leadtribu­tor-Software registrierter Interessent aus dem Systemhaus-Umfeld Ware mit zehn Prozent Projektpreisrabatt auf den Listen­preis einkaufen kann, ohne Partner im Partnerprogramm werden zu müssen. Auf Seiten der Distribution sind eingebunden: Ingram Micro, Also, Alldis/ Allnet und Api.

Reiner Stumpf berichtet aus der Mentoren­Yraxis: ,,Geschätzte 70 Prozent der Bera­tungen als Service-Partner im Mentoren­programm können wir auch über Meetings per Team Viewer abdecken. Vor-Ort-Ter­mine sind also eher die Ausnahme.“ Peter von Reiner SCT erläutert, wie den berate­nen Systemhäusern damit alle Türen offen gehalten werden: ,,Wenn das Systemhaus, das sich per Voucher-Modell in einem Pro­jekt helfen lässt, noch tiefer einsteigen will, stehen ihm die höheren Partnerstufen zur Verfügung.“ 

Der„Selling Partner“ ist die erste Stufe. Zum Einstieg gibt es hierfür das „Welcome Pa­ket“. Dieses besteht aus einem zweitägigen Basisworkshop für zwei Personen bei Rei­ner SCT im schönen Schwarzwald. Ein ent­haltener Musterkoffer befähigt den Partner zu Produktdemonstrationen beim Kun­den. Ferner sind NFR-Lizenzen für den hausinternen Einsatz beim Partner inbe­griffen sowie Zugang zum Service-Telefon, ein Jahr ab Registrierung. ,,Wir haben dafür einen Wert von über 6.000 Euro veran­schlagt und verlangen von den angehenden Selling Partnern dafür 2.500 Euro. Es gilt eine Jahresumsatzvorgabe in Höhe von 3.000 Euro für diesen Status. In dieser Partnerstufe gibt es 17 Prozent Rabatt auf den Listenpreis“, so der Vertriebsleiter.

Der „Certified Partner“ folgt auf der nächs­ten Stufe. Hier ist ein Mindestumsatz in Höhe von 10.000 Euro jährlich kalkuliert, und der Rabatt beträgt 25 Prozent auf den Listenpreis. Darüber gibt es noch jene elf Service-Partner, die sich im Mentoren-Pro­gramm engagieren. Ihre Spezialisierungen haben viel mit Schnittstellen zu tun und drehen sich beispielsweise um die Integra­tion der Zeiterfassungsprodukte in die Sys­teme von Datev, Sage, Lexware, Elo oder Selectline. Reiner Stumpf findet: ,,Es lohnt sich für jedes Unternehmen, sich mit der Abrech­nung von Arbeitszeiten genauer zu befas­sen. Als 20-Mitarbeiter-starkes System-haus haben wir uns beispielsweise mal ausgerechnet, dass wir im Jahr für 33.000 Euro Arbeitszeit in internen Meetings ver­bringen. Verstehen sie mich nicht falsch – die sind auch nötig. Aber seit dem wir in unserem Meeting-Raum auf Basis von Durchschnittswerten ein Schild stehen haben, auf dem steht, dass diese Bespre­chung 800 Euro kostet, wird sich mehr auf das Wesentliche konzentriert.

timeCard 10: Neue Wege mit Lizenz- und Beratungs-Modell

REINER SCT bringt neue Zeiterfassungs-Version auf den Markt

Viele Neuerungen bei Nutzung und Performance

Furtwangen, 30. Oktober 2019 – REINER SCT geht mit seiner Zeiterfassung timeCard 10 neue Wege: Mit der neuen Version, die in dieser Woche auf den Markt kommt, können Kunden Jahreslizenzen erwerben. Der Vorteil: Niedrigere Kosten und Nutzung der stets aktuellsten Software. Darüber hinaus bietet timeCard 10 weitere komfortable Neuerungen.

Mit timeCard 10 startet REINER SCT ein neues Geschäftsmodell. „Ab sofort können Unternehmen Jahreslizenzen kaufen. Dadurch arbeiten sie stets mit der aktuellsten Software. Zudem verbessern wir damit automatisch den Kontakt der Kunden zu unseren Vertriebspartnern“, sagt REINER SCT-Geschäftsführer Andreas Staiger. 60 Tage vor Ablauf der Lizenz erhalten die Kunden eine Erinnerungsmail und der betreuende REINER SCT-Vertriebspartner nimmt Kontakt zum Unternehmen auf. Spätestens jetzt können Erfahrungen mit der Zeiterfassungs-Lösung ausgetauscht und Wünsche an die Weiterentwicklung der Software formuliert werden.

Neuerungen erhöhen den Kundenmehrwert
timeCard 10 ist browserbasiert und läuft auf allen gängigen Betriebssystemen. Die Zeiterfassung ist ab dieser Version auch mit GPS möglich – so ist einsehbar, wo der Mitarbeiter sich während der Buchungszeiten aufhält. Der Report-Designer ist nun noch umfangreicher und die Performance wurde verbessert. Die Auswertung der geleisteten Arbeitszeiten erfolgt automatisch und spart somit Administrationsaufwand. Die Software ist kompatibel mit allen Computersystemen und sehr einfach an die vorhandene Hardware anzubinden. Arbeitszeiten können am Terminal im Unternehmen, am PC oder per Smartphone gebucht werden. timeCard 10 ist individuell anpassbar, durch den Online-Zugriff von überall nutzbar und eignet sich für alle Branchen. Die neue Version zeichnet sich durch eine ergonomische Bedienung und ein umfangreiches Berechtigungskonzept aus. Mit der Zeiterfassungssoftware haben Unternehmen alle Arbeitszeiten und Fehlzeiten ihrer Mitarbeiter jederzeit im Blick, können die Daten automatisch in ihre Entgeltabrechnung übernehmen und Fehler sowie Manipulationen in Excel-Dateien verhindern. Ein weiteres Plus: timeCard kann für sämtliche Arbeitszeitmodelle genutzt werden.

Neu: Das Beratungs-Modell
Eine Neuerung gibt es auch für die REINER SCT-Vertriebspartner. Sie können sich bei der Installation von timeCard 10 von zertifizierten Service-Partnern beraten und unterstützen lassen. „Gerade bei der Konfiguration der Software und der Anpassung auf die Arbeitszeitmodelle der Endkunden steckt der Teufel im Detail und die Verantwortung ist hoch – schließlich hängen an der korrekten Zeiterfassung die Löhne und Gehälter (evtl. der Mitarbeiter). Mit diesem neuen Angebot für die Vertriebspartner stellen wir sicher, dass die Installationen reibungslos funktionieren und die Endkunden das System schnell und mit minimalem Aufwand komfortabel nutzen können“, so Staiger.

EuGH-Urteil: EU-Staaten müssen Arbeitgeber zur Zeiterfassung verpflichten
Mit timeCard 10 können Unternehmen nicht nur mehr Gerechtigkeit und Zufriedenheit innerhalb der Belegschaft schaffen, sondern auch Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) entsprechen. Der EuGH in Luxemburg hat im Mai 2019 entschieden, dass EU-Staaten ihre Arbeitgeber künftig zur vollständigen Zeiterfassung verpflichten müssen. Das EuGH will damit die Rechte von Arbeitnehmern stärken. Ein Instrument zur Zeiterfassung würde es erleichtern nachzuweisen, wenn Rechte verletzt würden. Nach Auffassung der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ reiche es nicht aus, nur Überstunden aufzuzeichnen. Das deutsche Arbeitszeit-Recht schreibt bislang lediglich vor, dass Überstunden, die über die werktägliche Arbeitszeit hinausgehen, aufgezeichnet werden müssen. Laut EuGH sei es nun Aufgabe der EU-Mitgliedstaaten, die Arbeitgeber zu verpflichten, ein „objektives, verlässliches und zugängliches System“ zur Arbeitszeiterfassung einzurichten.

Über REINER SCT:
REINER SCT ist Spezialist für Sicherheit in der digitalen Welt. Dazu zählen Lesegeräte für Chipkarten – insbesondere zum sicheren Online-Banking, Terminals für Händler und Handwerker für Bezahlungen mit girocards sowie der Zugriffsschutz an PC-Arbeitsplätzen. Mit seinen Lesegeräten für den elektronischen Personalausweis gilt REINER SCT als Wegbereiter für den innovativen IT-Einsatz im öffentlichen Bereich. Ein weiteres Standbein sind intuitiv anwendbare Zeiterfassungs- und Zutrittskontrollsysteme für kleine und mittelständische Unternehmen. REINER SCT entwickelt und produziert seit 1997 in Deutschland und bietet bis hin zum Vertrieb und Endkundenservice sämtliche Leistungen aus einer Hand. Das Unternehmen ist weltweit tätig und gehört zur REINER-Gruppe, die sich seit 1913 in Familienbesitz befindet. Es hat seinen Sitz in Furtwangen im Schwarzwald und beschäftigt 45 Mitarbeiter.

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